Der Frühling kommt in Birkweiler immer mit Anlauf. Erst schleicht er sich durch den Kastanienbusch, zieht die ersten Bärlauchblätter aus dem Boden und schickt das Licht durch Buchenkronen, die sich gerade entfalten. Ab dem Moment, wenn die Wanderwege im Pfälzerwald trocken genug sind und die Luft diese klare Frische hat, beginnt die schönste Jahreszeit in Rheinland-Pfalz: der Frühling.
Wandern im Pfälzerwald und danach lecker essen, gehört hier zusammen wie Rotliegendes und Riesling. Wer seinen Wanderurlaub in der Südpfalz verbringt, weiß, dass die Restaurants entlang der Weinstraße keine Zufallsfunde sind. Sie sind das Ziel. Bei uns im Laurentiushof wartet nach jedem Ausflug in die Natur ein Tisch, der Sie herzlich empfängt.
Wie klingt das für Sie? Die Saison hat begonnen. Wir freuen uns riesig auf Sie.
Die Südpfalz ruft – und Birkweiler antwortet
Wer jetzt die Südpfalz betritt, erlebt sie in ihrer schönsten Jahreszeit. Die Landschaften rund um Birkweiler entfalten sich in einem Licht, das man sich in den düsteren Wintermonaten kaum vorstellen kann. Alte Bäume öffnen ihre Kronen, die Weinberge leuchten in frischem Grün und irgendwo in den Höhen und Tälern liegt diese besondere Ruhe, welche man nur in der Natur vorfindet. Deutschland hat viele schöne Ecken. Aber die Schönheit der Südpfalz hat etwas, das bleibt.
Die Wandermöglichkeiten rund um Birkweiler sind dabei so vielfältig wie die Gebiete selbst. Der Hohenberg mit seinem Aussichtsturm, der geologische Lehrpfad durch den Weinbruch Kastanienbusch, der sanfte Rund-ums-Dorf-Weg direkt am Laurentiushof vorbei. Wer die Routen kennt, wechselt zwischen uralten Burgen und stillen Hütten am Wegesrand. Auch das Beobachten von heimischen Tieren kann zum echten Highlight werden. Echte Wanderer wissen: Jeder Weg hier erzählt eine eigene Geschichte aus einer Welt, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat.
Stellen Sie sich vor, Sie befanden sich vier bis fünf Stunden in Bewegung, haben die Sinne geweckt und den Kopf endlich frei gemacht. Das sind die Voraussetzungen für den perfekten Abend danach. Genau an dieser Stelle kommt der Laurentiushof ins Spiel
Lamm & Bärlauch: Zwei Produkte, ein Moment
Im Frühjahr kochen wir mit dem, was die Saison zu bieten hat. Tatsächlich ist ihr Angebot gerade jetzt nahezu außergewöhnlich. Wer einmal in die Kulinarik des Laurentiushofs eintaucht, entdeckt eine Auswahl an Köstlichkeiten, die zeigt, dass echte Gastronomie nicht in der Küche beginnt, sondern auf den Wiesen und Wegen ringsum.
Lamm ist das Fleisch des Frühlings. Mild, zart, mit einer Tiefe und voller Liebe zur Region, die man jedem Bissen anmerkt. Wir arbeiten mit regionalen Erzeugern, die ihre Lämmer auf den Wiesen rund um die Südpfalz aufziehen. Langsam, mit Gras und Geduld. Das schmeckt man auch. In der Textur. Im Aroma. Im langen Nachhall auf dem Gaumen.
Bärlauch ist das Gegenstück dazu: intensiv, frisch, ein wenig wild. Kaum ist er da, ist er auch schon wieder weg. Drei, vielleicht vier Wochen, in denen er in der Küche regiert. Wir holen alles aus ihm heraus. Im Rahmen der Frühjahrsaison feiern wir die Vielfältigkeit dieses herrlichen Produktes. Egal ob als feines Pesto zu gegrilltem Lamm, als Öl, das nach Wald riecht, oder als eine Emulsion, die einen Teller zusammenfasst.
Viele Kombinationen entstehen in unserer Küche aus reiner Berechnung. Diese hier nicht. Lamm und Bärlauch sind ein Geschmacksbild, das genau jetzt Sinn macht. Wenn draußen derselbe Bärlauch am Wegrand steht, durch jenen Sie noch eben gewandert sind, wissen Sie genau, dass Sie hier richtig sind.
Klare Bilder, keine Schnörkel: Das ist der Schockes Laurentiushof
Maximilian Schockes Küche ist nicht auf Effekt ausgerichtet. Was auf dem Teller liegt, hat einen Grund, welcher zumeist im Produkt selbst verankert ist. Viele Köche suchen die große Geste. Max sucht das ehrliche Geschmacksbild. Beim Lamm bedeutet das im Klartext: wenige Zutaten, die zeigen, was das Fleisch kann. Mit dem Bärlauch wird wiederum ein Umgang gepflegt, der seine Intensität weder dämpft noch überlädt. Das ist ein Teil seiner Handschrift, die ihm schon mehr als eine Auszeichnung eingebracht hat.
Dies ist es, was wir meinen, wenn wir von klaren Geschmacksbildern sprechen. Keine Reduktion um der Reduktion willen, sondern Präzision, die direkt ins Herz des Genusses trifft.
Hinzu kommt eine Weinkarte, die den Frühling genauso abbildet wie die Küche. Viele unserer Weine stammen aus einem der Weingüter, die auf demselben Rotliegenden wurzeln, durch den Ihre Wanderung führte. Ein Besuch beim Weingut Dr. Wehrheim oder Siener ist ein Eintauchen in die Spezialitäten dieser Hänge, in Lagen, die nach Mineralik und Tiefe schmecken. Wer bei uns zu Tisch sitzt, taucht ein in ein Glas, das die gleiche Geschichte erzählt wie die Landschaft draußen vor dem Fenster.
Die Wanderung gehört in Rheinland-Pfalz dazu
Ein Abend bei uns ist ein ganz besonderes Erlebnis nach einem langen Tag draußen. Wer durch das Biosphärenreservat Pfälzerwald gewandert ist, an Felsformationen vorbei gekommen ist, welche so wirken, als hätte sie jemand vor Jahrmillionen einfach so platziert, der kommt mit einer anderen Art von Hunger zurück. Die Müdigkeit in den Beinen, das Gefühl nach frischer Luft und der Appetit, der ehrlicher ist als gewöhnlich. All das ist die beste Vorbereitung auf ein Menü im Schockes Laurentiushof. Es ist eine Art Ritual, das sich in der Pfalz seit jeher bewährt hat.
Möchten Sie einen Einblick bekommen, wie so ein Tag aussehen kann? Hier ist unsere Empfehlung für den perfekten Frühjahrstag in Birkweiler, im besten Fall mit Wanderkarte in der eigenen Tasche:
Morgens: Anreise nach Birkweiler. Parken am Wanderparkplatz am Ortsrand, der direkt in den Pfälzerwald führt.
Vormittags: Die Tour zum Hohenberg. Rund 8 km, moderate Steigung, am Ende ein Aussichtsturm mit Blick über die Südpfalz bis zu den Vogesen.
Mittags: Eine Pause im Ort, ein Glas Schorle in der Sonne.
Abends: Tisch im Laurentiushof. Menü mit Lamm und Bärlauch. Wein aus der Region. Ein Abend im geselligen Beisammensein, der länger dauert, als man geplant hatte.
Ankommen. Wohlfühlen. Wiederkommen.
Menschen, die einmal bei uns waren, reisen gerne wieder her. Sie brechen aus ganz Deutschland, aus weiteren Ländern Europas, manchmal sogar von noch weiter entfernt auf. Was sie jedoch alle verbindet: Sie träumen von einer Auszeit, welche mehr ist als ein Aufenthalt in einem Hotel. Eben jenes Erlebnis erwartet sie hier im Laurentiushof.
Wir sind kein Hotel von der Stange. Als Gastgeber, Veranstalter und Küchenmacher in einem, legen Lara und Max Schocke besonderen Wert darauf, dass sich ihre Gäste vom ersten Moment an aufgehoben fühlen. Die Atmosphäre ist familiär, der Service herzlich und persönlich und die Ausstattung ist sowohl sorgfältig, als auch mit Liebe zum Detail gewählt. Die Pfälzer Herzlichkeit spürt man, noch bevor das erste Glas eingeschenkt wurde.
Für alle, die einen Wanderurlaub in der Südpfalz planen, ist der Laurentiushof der ideale Ausgangspunkt. Spazieren Sie morgens früh los, um den Pfälzerwald zu entdecken, und kehren Sie abends mit dem Wissen heim, dass hier ein reichlich gedeckter Tisch, ein gutes Glas und ein Haus, das sich über Ihren Besuch wirklich freut, auf Sie wartet.
Wir freuen uns riesig auf Sie. Wann dürfen wir Sie begrüßen?
Reservieren Sie – die Saison ist kurz
Der Bärlauch wartet nicht. Das Lamm aus dem Frühjahr ebenfalls nicht. Zudem sind unsere Plätze begrenzt – nicht weil wir das so wollen, sondern weil der historische Innenhof des Laurentiushofs aus dem 17. Jahrhundert nicht wächst.
Wir nehmen uns Zeit für jeden Tisch. Das bedeutet für Sie konkret: Reservieren Sie frühzeitig, falls Sie an einem Wochenende im April oder Mai kommen möchten.


